Brit Blues Weekend – Will Johns

Die geballte Tradition englischer Bluesmusik in aktueller Livehaftigkeit

Brit Blues Weekend

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Lange Zeit war die Bluesmusik schwarzen Amerikanern vorbehalten. Rassentrennung in den USA und speziell die Weigerung großer Senderketten, die damals so genannte „Race Music“ ihrem Publikum zu präsentieren, waren die Hauptursachen. Die Zeiten änderten sich, als der weisse Sänger Elvis Presley auf den Wurzeln „schwarzer“ Musik seine Weltkarriere aufbaute.
In Europa verhalf die Hinwendung bekannter britischer Bands 1960/70 zur Bluesmusik und deren Zusammenarbeit mit schwarzen amerikanischen Musikern dem Blues zu großem Einfluss und enormer Bekanntheit. Rolling Stones, Eric Clapton, Led Zeppelin und viele mehr übernahmen Musik und Themen der Urväter des Blues und schufen damit eine eigene Spielart, nämlich den British Blues, der seitdem ein ständiger Bestandteil zeitgenössischer Unterhaltungsmusik wurde.
Electric Blues Bash arbeitet an diesem Thema schon seit Jahren, betreut mehrere englische Bluesmusiker und widmet dieses Wochenende speziell diesem Hintergrund durch Konzerte mit zwei aufsteigenden und herausragenden Vertretern des Brit Blues: Will Johns und Danny Giles.
Will Johns stammt aus dem Familienkreis Eric Claptons, entwickelte sich in diesem Hintergrund und ist inwischen einer der Protagonisten der britischen Bluesszene. Sein aktuelles Album „Bluesdaddy“ spiegelt perfekt den vorgenannten Kontext wider. Danny Giles wuchs in den nördlichen Vororten Londons auf. Sein Vater ist Gitarrist einer Clubband, und Danny zeigte schon früh seine Begeisterung für Blues und Rockmusik. Als exzellenter Gitarrist ist er mit seiner Band „The DGB“ seit Jahren auf Festivals und Klubtourneen mehr geworden als nur ein Geheimtipp.